
Der Sitz ist das Ziel.
Wieso fahren, wenn die Massage auch schon im Stand so angenehm ist. Das ist pure Nachhaltigkeit.

Einfach einsteigen, Zündung an und die sechs Massagevarianten für Fahrer und Beifahrer genießen. Wozu noch von A nach B düsen, wenn es doch zuhause so schön ist? Also nicht im Reihenhaus aus den 70ern oder in der Zweizimmerbude im Industriegebiet, sondern im Passat auf dem Spa-Sitz vorne links oder vorne rechts.

Den VW Passat gibt es seit 1973. 2007 waren weltweit 15 Millionen Exemplare verkauft, 2019 schon 30 Millionen und inzwischen sind es mehr als 34 Millionen. Der Massagesalon auf Rädern ist ein erfolgreicher Gegenentwurf zur SUV-sierung des Automarktes, denn der Kombi der Wolfsburger schafft es immer noch unter die Top Ten der Verkaufsstatistiken in Deutschland.

Warum? Der Mittelklasse-Kombi kratzt mit 4,92m Länge und 2,84m Radstand an der Oberklasse. Er bietet viel Platz, Komfort und Praktikabilität. Der Kofferraum mit niedriger Ladekante fasst 690 bis 1.920 Liter Volumen.

Der Innenraum ist modern und elegant.

Für die optimale Temperatur der klammen Patschehändchen am Volant im Winter hat die Lenkradheizung nicht nur eine Stufe, sondern gleich drei.

Wolfsburger Witzbolde haben sich beim Stau-Assistenten verwirklicht. Die Anzeige: „Bald ist der Stau vorbei. Nur noch 2km.“ klingt ein wenig ironisch.

Als beste Motorisierungen bieten sich die Plug-in-Hybride mit 204 oder 272 PS an. Durch die neue Batterie mit einem Netto-Energieinhalt von rund 20 kWh, bisher war es nur die Hälfte, schafft der Passat laut Volkswagen bis zu 120 Kilometer rein elektrisch und damit die meisten täglichen Strecken lokal emissionsfrei.

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