
… und dann auch noch die schnellste Rennrunde.

Doch am Ende zählt… eben nur das Ende. Nachdem sich Malthe Jakobsen im Peugeot 9X8 mit der Startnummer 94 die erste Pole Position für Peugeot seit dem Doppelsieg der beiden 908er bei den 6 Stunden von Zhuhai 2011 gesichert hatte, war mehr drin für die Franzosen. Ein Podiumsplatz schien zum Greifen nah.


Vor mehr als 101.000 Zuschauern startete Loïc Duval von der Pole-Position, verteidigte seinen ersten Platz in La Source und bog als erster in die Raidillon-Kurve ein. Er hielt während seines Doppelstints ein hohes Tempo, bevor er den 9X8 #94 an Théo Pourchaire übergab.

Das Fahrzeug behauptete weiter seinen Platz in der Spitzengruppe und war auf dem Weg zu einem sehr guten Ergebnis. Nach vier Rennstunden verlor allerdings ein GT3-Fahrer in Les Combes die Kontrolle über seinen Wagen und rammte die #94. Malthe Jakobsen hatte keine Chance und das Rennen war vorbei.

Der PEUGEOT 9X8 #93 ging mit Paul Di Resta von Platz 9 ins Rennen und absolvierte einen fehlerfreien ersten Stint. Zur Rennmitte lag das Fahrzeug nach einer Reihe von Boxenstopps auf Platz 14, bevor Nick Cassidy für einen Doppelstint übernahm. In der letzten Stunde fuhr Stoffel Vandoorne vor heimischem Publikum die schnellste Rennrunde (2:04,177) und profitierte von mehreren Zwischenfällen, wodurch die #93 auf Platz 7 ins Ziel kam, die ersten Meisterschaftspunkte der Saison und wertvolle Erkenntnissen für das nächste Rennen, die 24 Stunden von Le Mans, sammeln konnte.

Fazit in Spa: Die 9X8 und die Fahrer sind schnell und zuverlässig.


Peugeot wird in le Mans das hundertjährige Jubiläum seiner ersten Teilnahme bei dem legendären Rennen feiern.

In dieser langen Geschichte wird das Jahr 1988 stets in Erinnerung bleiben. Roger Dorchy stellte mit dem WM Peugeot 88 einen Geschwindigkeitsrekord auf der legendären Hunaudières-Geraden auf.

Mit einem 2,6 Liter V6-Motor mit Doppelturbolader und kurzfristig bis zu 900 PS erreichte er 405 km/h. Dieser Wert ist nicht mehr zu toppen, weil auf diesem Streckenabschnitt danach zwei Schikanen eingebaut wurden.


Warum ist Rennsport so wichtig für die Franzosen?

Peugeot Deutschland-Chef Vincent Ricoux: “Motorsport gehört zur DNA von Peugeot. Dabei können wir die Leistungsfähigkeit und die Zuverlässigkeit unserer Fahrzeuge unter Beweis stellen.“











