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DS No 8: Das elektrische Manifest

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Manche Autos wollen gefallen. Das ist banal. Andere wollen faszinieren. Das ist großartig.

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So schert sich der DS Numero 8 nicht um die Masse, er spricht Designliebhaber und Individualisten an. Der Luxus-FRanzose ist kein weiterer Tesla-Jäger und auch kein französischer Audi-Klon. Er ist vielmehr der Versuch, elektrischen Luxus wieder emotional aufzuladen. Weniger Silicon Valley, mehr Rive Gauche. Weniger Start-up, mehr Grand Hotel. Eine fast schon trotzig elegante Haltung in einer Branche, die sich zunehmend wie eine Sammlung fahrender Tablets anfühlt.

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Als Geburtsort kann man sich Pariser Designstudio mit Jazzmusik, Espresso und mindestens einem Menschen im Rollkragenpullover vorstellen. So, als on Karl Lagerfeld und Yves Saint Laurent ihre Skizzenbücher zusammenstecken und statt Mode ein avantgardistisches Automobil entwerfen wollten. Eines, das auch als Präsidentenlimousine taugt, denn das ist ja seit jeher der Anspruch von Oberklasseautomobilen aus der Grande Nation. Die Silhouette ist lang, flach und elegant.

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Die Front mit beleuchtetem Kühlergrill und den schmalen Lightblades wirkt futuristisch, ohne peinlich aggressiv zu werden. Mehr Science-Fiction für Erwachsene als Transformer auf Energy-Drink.

Innen sind die Materialien hochwertig, die Ruhe ist beeindruckend. So stört nichts den hervorragenden Klang der Focal Electra 3D-Soundanlage.

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Französische Wohnlichkeit entsteht durch Nappa-Leder, Alcantara, raffinierte Lichtstimmungen und Oberflächen, die eher an Luxusuhren und Möbeldesign erinnern. Allein die Idee, eine limitierte Ausstattungsvariante „Jules Verne“ zu nennen, ist großartig. Lasergravierte Details auf den Türinnenverkleidungen, Guillochierungen, Perlenstickereien und feinste Materialien machen den Anspruch der französischen Designer deutlich. Sie wollen französische Wohnlichkeit erzeugen mit Nappa-Leder, Alcantara, raffinierten Lichtstimmungen und Oberflächen, die eher an Luxusuhren oder Möbeldesign erinnern.

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Während viele Elektroautos ihre Insassen durch martialische Beschleunigung beeindrucken wollen, versucht der Franzose etwas fast Vergessenes: entspanntes Reisen. Kameras lesen die Straße, Sensoren passen die Dämpfung permanent an. Das Resultat ist ein fast schwebendes Fahrgefühl. Citroën hätte früher wahrscheinlich vom „magischem Teppich“ gesprochen. Das geht auf den legendären Federungskomfort seit den 1950er Jahren in DS, CX und XM durch die Hydropneumatik und den „fliegender Teppich“-Effekt zurück.

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Unser Tipp ist das riesige Panoramaglasdach. Eine speziell getönte Beschichtung mit niedrigem Emissionsgrad hält das Innere im Sommer kühl, weil Infrarotstrahlung reflektiert wird und im Winter warm, weil die Abstrahlung begrenzt wird.

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