Mit mit Kabel oder mit ohne Kabel? Diese Frage ist im Zeitalter der Elektrifizierung nicht so einfach zu beantworten.

Milde Hybride haben zwar den Vorteil, dass man kein Kabel unten im Kofferraum heraussuchen und es dann bei Kälte, Regen und Dunkelheit in häufig unbeleuchtete Ladebuchsen oder Schukostecker fummeln muss, dafür ist die rein elektrische Reichweite stark begrenzt, da die Akkus winzig sind. Das spart jedoch wiederum Kosten und Gewicht. Plug-in-Hybride bergen mehr Leistung und Vorteile beim Verbrauch, allerdings funktioniert dies nur, wenn man das Kabel auch bei Kälte, Regen und Dunkelheit in häufig unbeleuchtete Ladebuchsen oder Schukostecker fummelt. Sonst macht das ganze Konzept keinen Sinn. Kein Wunder, dass es ein Hauptkritikpunkt gegen die PHEVs ist, dass die Nutzer nie laden und so unnützen Ballast durch die Gegend transportieren. Akku? E-Motor, Verkabelung etc. werden so total sinnlos. Nur eine vollgeladene Batterie kann aus dem jämmerlich mickrigen Vierzylinder mit überschaubarer Leistung ein Sportgerät mit WOW-Faktor bei der Beschleunigung werden lassen. Ist der Stromspeicher leer, bleibt es wieder beim erbärmlichen Verbrenner mit erstaunlich hohem Verbrauch. Um dieses Dilemma abzuschaffen fordern die Entwickler, dass PHEvs gefälligst artgerecht genutzt werden müssen, also Ladung über die Steckdose oder Ladebuchse. Böse Geister schwärmen schon von Software, die bei ausbleibender Ladehäufigkeit den Motor drosselt. Oder einfach: Augen auf beim Autokauf.

Wer sich keinen vollelektrischen Wagen kaufen möchte, kann mit einem modernen PHEV rund 100 km rein elektrisch fahren. Das ist im Alltag für die allermeisten Menschen weit genug. Über Nacht ist der Akku locker wieder voll und kann sportliche Nutzer unterstützen oder den Verbrauch auf rund 6 Liter senken.




Der Zweiliter-Vierzylinder im Audi Q5 e-hybrid stellt zusammen mit der 145 PS E-maschine 299 PS Systemleistung und 450 Nm Drehmoment zur Verfügung. In 6,2 Sekunden rennt der 2,2 Tonner damit von Null auf Hundert und macht maximal 250 km/h. Das reicht problemlos für alle Lebenslagen im Sommer und Winter. So gerüstet kann sich das Premium-Angebot der Ingolstädter im Feld der Wettbewerber locker ganz vorne positionieren.

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